«Ein guter Teamspirit braucht jetzt noch mehr Engagement»

Mobil-flexibles Arbeiten hat viele Vorteile – für Organisationen und Ihre Mitarbeitende. Dennoch: Weit nicht alle, die davon profitieren könnten und möchten, tun es auch wirklich. Das will die SmartIT Services AG ändern. Als neuer «Work Smart Partner» sieht sie sich im Espace Mittelland als Botschafterin: mit ihren Lösungen, ihrem Know-how und dem Austausch innerhalb des Work-Smart-Netzwerks. Roberto Valentini, Partner und Leiter Sales und Backoffice bei SmartIT, im Interview.

SmartIT neuer Work Smart Partner

Roberto Valentini, SmartIT engagiert sich neu als Work Smart Partner. Warum?

Roberto Valentini: Wir wollen KMU im Espace Mittelland unterstützen, damit diese ihr bisher brachliegendes Potential im Bereich moderne und flexible Arbeitsformen entfalten können. Nebst neuen Technologien ist auch ein Umdenken bei Arbeitsort und Kultur nötig – bei Themen, in dessen Bereichen uns noch etwas Know-how fehlt. Genau da versprechen wir uns Vorteile aus dem Austausch von Wissen und Erfahrungen mit anderen Partnern innerhalb der Work Smart Initiative.

Zu unserem Netzwerk gehört ihr schon länger: Ihr habt im Frühling 2017 die Work Smart Charta unterzeichnet. Was hat sich in dieser Zeit betreffend flexible Arbeit bei euch getan?

In der Kultur auf Führungsebene hat sich nicht viel verändert: Wir waren schon vor drei Jahren sehr aufgeschlossen und haben individuelle Arbeitsformen gefördert. Auf jeden Fall aber haben heute noch mehr Mitarbeitende den Nutzen des flexiblen Arbeitens für sich entdeckt. Im Bereich der Technik sind wir natürlich laufend daran, unsere Workplace-Lösungen zu optimieren, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Gerade dieses Jahr haben wir unsere «SmartWorkplace»-Familie um den «SmartWorkplace Cloud» ergänzt. Dieser wird komplett in Azure, der Public Cloud von Microsoft, bereitgestellt. Aber auch betreffend Arbeitsorte haben wir nicht geschlafen: Vor zwei Monaten erst haben wir unseren «SMARTINI»-Workspace im Herzen von Bern eröffnet.

Was habt ihr von den flexiblen Arbeitsformen?

Unsere Mitarbeitende können Job und Privatleben besser vereinbaren. Auch mir gibt dies eine bessere Life-Balance: Ich kann an einem verregneten Sonntag arbeiten dort, wo ich gerade bin, dafür am Donnerstagnachmittag ohne schlechtes Gewissen mit meinem Sohn baden gehen. Er liebt baden (lacht). Das ist für mich Lebensqualität! Aus Sicht Unternehmen sind ausgeglichene und entsprechend hoch engagierte und motivierte Mitarbeitende natürlich ein unglaublich wertvolles Kapital. Besonders in einer Branche, die vom Fachkräftemangel stark betroffen ist.

Welche Herausforderungen haben für euch die neuen Arbeitsweisen?

Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir die etwaigen Schattenseiten der modernen Arbeitsformen nur wenig zu spüren bekommen haben. Aber auch wir merken, dass es für die Erhaltung eines Teamspirits nun mehr Engagement braucht, als wenn man sich täglich trifft.

Mit eurem neuen Workspace «SMARTINI» seht ihr euch aber auch nicht häufiger, oder?

Die Idee hinter «SMARTINI» ist eine andere. Wir wirken damit auf jeden Fall dem Risiko der Vereinsamung im Home Office entgegen. Unsere Mitarbeitenden lieben «SMARTINI» bereits jetzt; gerade für unsere urbanen «Smart Worker» ist er als zusätzlich möglicher Arbeitsort schon nach wenigen Wochen nicht mehr wegzudenken. Der zuvor erwähnten Problematik des Team-Zusammenhalts begegnen wir mit regelmässigen Mitarbeiteranlässen oder auch informellen Feierabendbierrunden.

Dein persönlicher Tipp, wie man im Unternehmen nicht nur flexibel, sondern auch smart arbeitet?

«Culture eats strategy for breakfast» - das Zitat von Peter F. Drucker gehört eindeutig zu meinen Favoriten. Ich selbst habe unterschätzt, wie stark sich die Unternehmenskultur durch die Einführung neuer Arbeitsformen verändert. Mein persönlicher Tipp ist es, diese Veränderung zu moderieren.

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