Abgeblitzt und gewonnen

#myfavoriteplacetowork

Im Oktober war während einer Woche mein Lieblingsort zum Arbeiten der Zug. Nicht irgendein Zug, sondern der Digitalzug der SBB. Dieser hat an sieben verschiedenen Bahnhöfen grösserer Schweizer Städte Halt gemacht. Mit an Bord waren auch wir von der Work Smart Initiative. Unsere Besucherinnen und Besucher haben dort gezeigt, wo sie am liebsten arbeiten, und haben sich dazu in unserer Fotobox vor verschiedenen Hintergründen respektive Arbeitsumgebungen abgelichtet.

Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinner unserer Selfie-Aktion (für die Fotos nach unten scrollen)!

Mit der Arbeitsumgebung ist das ja so eine Sache: Jede hat ein paar Vorteile, ist aber nicht für jeden zu jeder Zeit geeignet. So auch die Arbeitsumgebungen, die die Gäste des Digitalzugs in unserer Fotobox auswählen konnten:

  • Zug: Ungestörtes Arbeiten inmitten der vorbeiziehenden Landschaft versus Lärm und Dichtestress. Zudem: "Sorry, d'Verbindig isch weg" - wer kennt das nicht?
  • Zuhause: Endlich Ruhe! Null Reisezeit! Aber bald fällt einem die Decke auf den Kopf. Der Zugriff auf die Dokumentenablage funktioniert mal wieder nicht. Und - mach mal Pause! - wie war das nochmal?
  • Büro: Die volle Ladung Team und Infrastruktur. Schön, ich gehöre dazu! Aber manchmal ist's einfach unmöglich, zu arbeiten. In Ruhe. Und dann all die Pendler ...
  • Coworking Space: #workwhereyoulive. Vernetzung, Inspiration sowie Ruhe vor den Bürokollegen oder der Familie zuhause sind die Vorteile. Ablenkung und Gebühren die Nachteile.
  • Café: Grosse Verbreitung - ist meist dort, wo du gerade bist. Verpflegung inklusive. Man ist nicht alleine, und doch ist man alleine. Gute Kopfhörer oder Ohrstöpsel sind notwendig. Lounge-Musik im Hintergrund kann bei wichtigen Business Calls irritieren. Risiko der Koffeinüberdosis.
  • Natur: Draussen. Frische Luft. Schön. Aber irgendwie nicht bequem. Und es blendet.
  • Bett: Nein, geht gar nicht.
  • Bibliothek: "Working together alone", wie im Café. Dafür kein Lärm, keine Interaktion, kein Essen und kein Trinken. Eben ja, alles hat seine Vor- und Nachteile.

Nur schön, wenn man derart flexibel ist, dass man den Arbeitsort frei wählen kann, und zwar so, dass es einem selber am meisten bringt. #weworksmart heisst nämlich nicht, dass man an einem anderen Ort als im Büro arbeiten muss. Mit neuen Tools, der entsprechenden Infrastruktur, Vertrauen der Vorgesetzten und einer guten Portion Abstimmung ist ein alternativer Ort aber eine Möglichkeit, die gewinnbringend ist bei bestimmten Bedürfnissen und zur besseren Erledigung gewisser Aufgaben. Bei der Wahl des Arbeitsorts und beim Brechen mit allfälligen Gewohnheiten braucht's dann natürlich schon etwas Smartness.

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