„Gemeinsam haben wir mehr Kraft“

Wechsel an der Spitze der Work Smart Initiative

Die Würfel sind gefallen – das Präsidium der Work Smart Initiative steht für die nächsten beiden Jahre fest: Claudia Giorgetti Del Monte, Leiterin Organisations- und Kulturentwicklung bei der Mobiliar, und Danny Schweingruber, Leiter Office Akademie und Mitglied der Geschäftsleitung bei Witzig The Office Company, wurden an der vergangenen Generalversammlung gewählt. Fünf Fragen an die frischgebackenen Co-Präsidenten.

Claudia und Danny, was hat euch am Präsidialamt gereizt?

Danny: Wir sind überzeugt, dass die Work Smart Initiative mit ihren Themen und Massnahmen für die Schweizer Wirtschaft äusserst relevant ist. Bis heute haben 180 Unternehmen in der Schweiz die Work Smart Charta unterzeichnet. Damit zeigen sie, dass sie sinnvolle, flexiblere Arbeitsmodelle im Unternehmen anstreben. Sie unterstützen damit unser Ziel, dass Mitarbeitende unabhängig von Ort und Zeit arbeiten können.

Claudia: Die Unternehmen, die mitmachen, werden als Arbeitgeber attraktiver und interessanter für gut qualifizierte Fachkräfte. Das steigert ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mit der Initiative stärken wir den Wirtschaftsstandort Schweiz. Davon sind wir überzeugt. Das motiviert uns sehr für dieses Amt.

Neue Präsidenten, neue Work Smart Initiative? Was ändert sich?

Danny: Wir möchten die Work Smart Initiative breiter abstützen, greifbarer und sie auch im KMU-Segment bekannter machen. In der Startphase waren mit der SBB, Swisscom und der Post drei sehr grosse Betriebe vertreten. Das hat uns natürlich in Bezug auf Mitarbeitende, die davon profitieren können, eine hohe Reichweite gebracht.

Claudia: Wir möchten nun aber die Anzahl Betriebe, die von unserem Wissen und unserer Erfahrung profitieren, erhöhen. Dazu werden wir zusammen mit den anderen Unternehmen, die im Verein sind, entsprechende Massnahmen einleiten.

Danny, nach Swisscom und der SBB jetzt ein mittelständisches Unternehmen. Verliert die Work Smart Initiative an Gewicht?

Danny: Keinesfalls (lacht). Die SBB und Swisscom arbeiten ja wie die anderen Trägergesellschaften weiterhin aktiv und motiviert mit – daran ändert sich nichts. Zusätzlich wird unser Vorstand neu durch Susanne Weber, Chief of Staff bei HP Schweiz, im Beisitz verstärkt. Wir haben uns entschieden, stärker auf KMU-Betriebe zu fokussieren, weshalb gerade wir von Witzig The Office Company mit unserer Erfahrung und Perspektive als KMU viel beitragen können: Wir agieren auf Augenhöhe.

Claudia, Work Smart gehört nicht zum Kerngeschäft der Mobiliar. Wieso dennoch euer Engagement?

Claudia: Auch die Mobiliar ist durch die Digitalisierung und die neuen Bedürfnisse in der Arbeitswelt gefordert. Bei Work Smart gefällt uns der unternehmensübergreifende Ansatz: Gemeinsam haben wir mehr Kraft, um die Arbeitskultur in der Schweiz den neuen Möglichkeiten anzupassen. Als Träger der Initiative bekennen wir uns dazu, mobil-flexible Arbeitsformen intern voranzutreiben wie auch gegen aussen zu vertreten. Viele unserer Firmenkunden stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie wir. Als grösster KMU-Versicherer der Schweiz gehen wir mit gutem Beispiel voran. Unsere Erfahrungen teilen wir gerne mit anderen Unternehmen.

Ihr seid für die nächsten zwei Jahre gewählt - wie sieht die Work Smart Initiative 2021 aus?

Claudia: Wir möchten ein weitreichendes Netzwerk sein von Unternehmen, die sich bei der Umsetzung mobil-flexibler Arbeit unterstützen.

Danny: Die Unternehmen sollen die neuen Arbeitsformen fördern, weil sie den ökologischen und ökonomischen Mehrwert darin erkennen. Schliesslich sollen möglichst viele Wissensarbeiter in der Schweiz in einem solchen Unternehmen arbeiten können.

Neues Co-Praesidium

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